Mit der Migration auf SAP S/4HANA hat die Meyer Gemüsebearbeitung GmbH ihre SAP‑Landschaft zukunftssicher ausgerichtet – ohne Prozessbrüche, ohne Betriebsunterbrechung und innerhalb eines engen Zeitkorridors. Die Besonderheit des Projekts:
eine technisch anspruchsvolle Brownfield‑Conversion mit mehreren Partnern, parallelen Systemlandschaften und einer klar definierten Deadline aufgrund regulatorischer Anforderungen in Polen. In nur sieben Monaten wurde die Migration erfolgreich umgesetzt –
termingerecht, im Budget und mit stabiler Performance ab dem ersten Tag.

Ausgangssituation

Seit 2016 arbeitete Gemüse Meyer produktiv mit SAP ECC 6.00 EHP 7. 2019 wurden die etablierten Prozesse erfolgreich auf das Werk in Polen ausgerollt. Angesichts steigender regulatorischer Anforderungen, wachsender Performance‑Ansprüche und dem Ziel, die SAP‑Landschaft langfristig stabil und zukunftsfähig auszurichten, entschied sich das Unternehmen für die Migration auf SAP S/4HANA.

Besonders wichtig war ein Übergang ohne Produktionsunterbrechung – bei gleichzeitiger Sicherstellung, dass zentrale Eigenentwicklungen wie das Produktionscockpit und die Lagergeldabwicklung performant und zuverlässig in der neuen Systemwelt weiterlaufen. Zudem musste der ambitionierte Go‑Live im Dezember 2025 zwingend eingehalten werden, um die gesetzlichen KSeF‑Vorgaben für den Standort Polen fristgerecht erfüllen zu können.

Branche: FMCG Lebensmittel
Sitz: Twistringen
Anzahl Mitarbeitende: 280
Kunde seit: 2022
Projektzeitraum: 06/25 – 12/25

Umsetzung mit Varelmann

Ein entscheidender Erfolgsfaktor war die erneute Zusammenarbeit mit dem Projektteam aus der ursprünglichen SAP‑Einführung. Dadurch konnte das vorhandene Prozess‑ und Funktionswissen ohne Reibungsverluste genutzt und effizient auf die S/4HANA‑Umgebung übertragen werden. Der Projektverlauf startete mit einem kompakten, aber essenziellen Vorprojekt: der Geschäftspartnerumstellung als technischer Grundlage für die spätere Conversion. Anschließend erfolgte die Brownfield‑ Migration über eine zweistufige Systemlandschaft. Zwei Sandbox‑Systeme wurden sequenziell konvertiert, bevor das finale Produktivsystem erfolgreich überführt wurde.

Parallel optimierte Varelmann den Custom Code und machte sämtliche Eigenentwicklungen S/4HANA‑kompatibel. Zudem wurden neue Funktionen wie das Konditionskontraktmanagement und das Kreditmanagement implementiert und geschult, das Berechtigungskonzept modernisiert und relevante Fiori‑Apps – etwa für Intrastat – eingerichtet.

Während des gesamten Projektverlaufs stellte Varelmann eine klare Struktur, transparente Kommunikation und kurze Entscheidungswege sicher – insbesondere im Zusammenspiel mit mehreren beteiligten Partnerunternehmen (Hosting Solutions GmbH, Dialog GmbH, Systema Gesellschaft für Organisationsentwicklung, Solidforms GmbH, Visicon EDV‑Integration). Eine intensive Testphase sowie die eng begleitete Go‑Live‑und Hypercare‑Phase sorgten für einen reibungslosen und stabilen Übergang.

Stimmen zum Projekt

„Unsere SAP-Conversion wurde im Dezember 2025 erfolgreich abgeschlossen. Die Zusammenarbeit im Projekt zeichnete sich durch eine partnerschaftliche und lösungsorientierte Arbeitsweise aus. Maßgeblich für den Projekterfolg waren für uns drei zentrale Säulen: eine exzellente, zielorientierte Betreuung durch die Projektleitung, hohe fachliche Beratungsexpertise sowie ein flexibles und praxisnahes Know-how in der Entwicklung.“

Karoline Bokelmann | Bereichsleitung Controlling & SAP-Projektleitung, Meyer Gemüsebearbeitung GmbH

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